ÜBER TEE



Die Geschichte des Tees

Es wird angenommen, dass der Tee ca. 2737 v. Chr. zum Gebrauch kam. Der bekanntesten Legende nach trank der chinesische Kaiser Shen- Nung heisses Wasser, um sich vor Krankheiten zu schützen. Eines Tages treibt der Wind einen Teeblatt in seine Tasse, und so verbreitete sich der Tee und wurde als Medikament angewendet. Der Tee wurde dann angebaut und somit begann der Teehandel, verbreitet sich dann durch die Zen Priester nach Japan. Erst 800-900 n. Chr. erreichte der Tee über die Seidenstrasse Europa.

Über Tee

’’Die besten Tees wachsen auf den Bergen, deren Gipfel in Wolken gehüllt sind.’’

Trotz der vielen Teesorten, wird Tee aus der Pflanze Camelia Sinensis gewonnen. Meistens wird es durch Welken, Oxidation und Trockung der Blätter hergestellt. Es gibt 3 verschiede Haupt-Tee-Sorten, diese sind Weiss-, Grün- und Schwarztee. Der Grund, dass aus einer Pflanze so unterschiedliche Teesorten gewonnen werden, ist, dass der Tee unterschiedlich getrocknet und oxidiert wird.  Da bei der Herstellung unterschiedlich behandelte Tees nicht nur Farbe unterschiedlich ist, sondern die chemische Zusammensetzung, gibt es auch Unterschiede zwischen Gescmack, Geruch, Aussehen und Nährwerte. Der Tee, abhängig von Region, Klima, Bodeneigenschaften, Höhe, Sonne usw., beinhaltet Koffein, Teophyllin und Antioxidans und hat fast keine Kohlenhydrate, Proteine und Fett.

Durch Hinzufügen natürlicher Aromen enstehen aromatisierte Tees und durch natürlich gtrocknete Früchte entstehen Früchtetees.

Die meist bekanntesten Tees sind; Schwarztee (Black tea), Grüntee (Green tea), Weisser Tee (White tea), Oolong Tee (Oolong tea), Pu Erh Tee (Pu erh tea), gibt es ausserdem Unterschiede zwischen Anbaugebiet und Herstellungmethode.

Weisser Tee

Es ist ein auserlesener Tee. Zwischen den Tees enthält es am meisten Antioxidans. Die Verarbeitung verläuft nur durch Etiolation und Trocknung ohne Fermantation. Als Knospe werden diese per Hand geerntet, wobei die haarigen Blätter einem silbernen Nadel ähneln. 

Für die Fertigung geeignete Knospen und Blätter können nur in bestimmten kurzfristigen Zeiträumen geerntet werden, daher ist der Weisse Tee ein sehr seltener und hocwertiger Tee. Seinen Namen hat der Weisse Tee von seinen silbrigen Flauschen und sehr hellem Likör bekommen. Die Qualität des Weissen Tees hängt grösstenteils von der Erntezeit ab. Der beste Weisse Tee wird durch die Ernte der Knospen, also noch nicht entfaltenen Pflanze, zum Frühlingsanfang gewonnen. Die silbrigen Knospen werden mit sehr viel Vorsicht per Hand geerntet. Ein Erntehelfer kann pro Tag bis zu 3000 Knospen pflücken, entspricht ca. 1kg. Der Weisse Tee besteht je nach Despositionsstaat aus einem Blatt und einer Knospe oder auch sogar aus zwei Blättern und einer Knospe. In Indien werden jeden Tag von März bis

          White Castle ( Pai mu dan )

November Knospen gepflückt. Nach der Ernte wird der Weisse Tee nur etiolatiert und getrocknet, nicht fermentiert. Bei einer Etiolierung in einer warmen Umgebung bekommt es eine rötliche Farbe, wobei es in einer kalten Umgebung eine schwarze Farbe annimmt.

Hauptsächlich wird Weisser Tee in China in der Provinz Fujian traditionell angebaut. Darüber hinaus wird es in einigen Teilen Indiens, Sri Lanka, Kenia und Vietnam hergestellt.

Abgesehen davon, dass Schwarz- und Grüntee sehr gesund sind, wird Weisser Tee selten hergestellt und ist ein Tee, der am meisten Antioxidans enthält. Der Koffeingehalt ist hier am niedrigsten.

Für einen idealen Ergebnis muss man für den Weissen Tee Quellwasser oder filtriertes Wasser benutzen; zu heisses und hartes Wasser würden den Geschmack des Weissen Tees beeinflussen. Die ideale Wassertemparatur liegt zwischen    70°-82°. Mit anderen Worten muss das kochende Wasser 1-2 min. kühlgestellt werden bevor es über den Tee gegossen wird und der Tee ziehen kann. Der Weisse Tee kann dreimal übergegossen werden und somit kommen jedesmal verschiedene Geschmacksrichtungen auf. Wobei für die erste Übergiessung 6. min. Ziehzeit empfohlen werden, sollte man für jede weitere Übergiessung weitere 2-3 min. hinzufügen.

 

Die meist hergestellten Weisse-Tee-Sorten;

·         Yin Zhen Bai Hao (Silver Needle)

·         Bai Mu Dan (White Peony)

·         Gong Mei ( Tribute Eyebrow)

·         Shou Mei ( Noble, Long Life Eyebrow)

 

Grüner Tee

Genau wie andere Teesorten wird Grüner Tee aus der Pflanze Camellia Sinensis hergestellt. Durch kurzes Erhitzen und schnelles Welken der frisch gepflückten Blätter wird beim Grüntee die Fermantation verhindert. Da die Herstellung des Grüntees  im Gegensatz zum Schwarztee weniger Verfahren erfordert, beinhaltet Grüner Tee mehr Antioxidanten als Schwarztee. Mit seinen natürlichen Antioxidanten ist Grüner Tee sehr reich an Catechin. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Grüner Tee sehr gesund. Auβerdem enthält Grüner Tee Polyphenol, Koffein, Thea, Vitamine, Bio- Säuren, Polysaccharid, Proteine, Fluor und Mineralien. Weil Grüner Tee so gesund ist, wird das Interesse daran immer gröβer und der Konsum steigt stetig weiter an.

Schwarztee

Darjeeling FF FTGFOP1

Schwarztee wird aus den Blättern und Knospen der Pflanze Camellia Sinensis gewonnen. Die Herstellung läuft über 5 Phasen, also durch Welken, Drehen der Blätter, Oxidation, Trocknung und Einstufung und zuletzt Verpackung. Die Welkung ist die 1. Phase bei der Herstellung und ist die Reduzierung der im Teeblatt enthaltenen Wassergehaltes von 70-80% auf 50-55%.  Nach Welkung wird der im Blattzelle befindliche Saft zum Konzentrat und eignet sich besser für die Drehung der Blätter. Die Drehung ist das die im Blattzelle enthaltene Saft auf die Oberflache des gedrehten Blattes sich verbreitet, und, dass die gewelkten Blätter in Maschinen gedreht und zerkleinert werden, bevor die Oxidation beginnt. Die Phase der Fermantation des Tees ist sehr wichtig für seine Farbe, Geruch und Aroma. Die Fermentation kann man auch als chemische Oxidation des Tees bezeichnet werden, und eine längere Oxidation kann den Geschmack des Tee verschlechtern. Nach dem die Oxidation des gedrehten und fermentierten Tees angehalten wird, wird der Tee im Ofen getrocknet und so die Feuchtigkeit um 2-4% veringert. Die Herstellung des Tees wird mit der Phase der Einstufung abgeschlossen und Somit kann der Tee jetzt verpackt werden.

 

Rotbuschtee

Rotbusch ist eine Pflanze mit nadel artigen grünen Blättern aus Südafrika. Nach dem es bearbeitet wird, nimmt es eine rötliche Farbe auf, deswegen wird es auch als Roter Tee bezeichnet. Der Rotbusch hat keine Verwandschaft mit der gewöhnlichen Teepflanze und wächst auf den westlichen Bergen von Cedarberg in Südafrika. 

Ausser seines Wohlgeschmacks und vollem aroma ist Rooibos sehr gesund, und deswegen ist es sehr populäer. Es hat einen wirkungsvollen Geschmack, beinhaltet keinen Coffein und daher ist es für Teetrinker mit Magen- und Blutdruckproblemen und für Kinder sehr geignet. 

Über die positiven Wirkungen des Rotbuschtees auf die Gesundheit wird wissenhaftlich noch untersucht. Es besitzt nur geringe Menge an Gerbstoffe und verhindert so die Absorbtion von Mineralien. Dank seiner antiphlogistische Wirkung schützt es den Körper von Infektionen, ausserdem durch die Antioxidantien wirkt es als Radikalfänger und verstärkt so das Immunsystem. Zusätzlich kann es das Altern verlangsamen. Baut Toxine aus dem körper ab und unterstützt den Blutkreislauf. Es kann gegen Magenkrämpfe und Schlafstörung helfen und somit zur Entspannung helfen. Für Sportler ist es als isotinisches Getränk sehr geeignet, weil es ausgeschwitzte Mineralien und Salze ersetzt. Es beinhaltet eine hohe Dosis an Vitamin C. Ausserdem kann es als Unterstützung bei Schwangerschaft und Blutarmut getrunken werden, da es reichhaltig an Eisen ist. Zusätzlich enthält es Calcium, Magnesium, Fluorid und Kupfer.

 

Zubereitung des Rotbuschtees:

 

Rotbuschtees von Grafenwelt werden mit natürlichen Aromen und verschiedenen Geschmackrichtungen angeboten. 1-2 Teelöffel Grafenwelt Rotbuschtee in eine Tasse geben und 250ml frisch gekochtes Wasser drüber giessen, und 6-8 min. ziehen lassen. Durch eine längere Ziehzeit verschlechtert sich nicht das Geschmack des Tees, es intensiviert sogar das Aroma und verbessert so den Gescmack. Je nach Belieben kann Zucker oder Honig hinzugefügt werden.  

 

Pu-Erh Tee (gereift und geprest) Pu-erh, Pu’erh, Puer, Bolay Tee.

Es hat seinen Namen aus der Chinesischen Region Pu’er, nähe Yunan, und wird aus den breiten und langen unteren Blättern der Camellia Sinensis Pflanze traditionell hergestellt, und ist ein sehr wertvoller Tee. Es wird wie nicht oxidiertem Grüntee verarbeitet. Lose oder geprest verkaufte Pu-Erh Blätter werden als ‘Maocha’ bezeichnet. Bevor gereifter Pu-Erh geprest und hergstellt wird, wird Maocha monatelang vorgereift, und erst danach durch pressung tatsächlicher Pu-Erh produziert/erhalten. Für ein süssliches Geschmack wird es in Lagerhäusern aufbewahrt und gereift. Pu-Erh wird nach jahrelanger Reifung getrunken und, wie beim Wein, je nach Herstellungsort und Reifezeit klassifiziert. Um vor Licht, Wärme und Feuchtigkeit schützen zu können, wird es mit verschiedenen Materialinen umwickelt und aufbewahrt. Aufgrund seiner dunkel rot farbenen Liköre wird        Pu-Erh als eine untere Kategorie des Schwarztees eingestuft. Pu-Erh hat eine typische dunkle Farbe und hat einen gereiften aromatisierten Charakter. Da in der Vergangenheit der Transport in Tibet mit den Pferden nur möglich war und beim Tee Schaden errrichten könnte, wurde Pu-Erh Tee in Fladen oder Ziegeln Formen gepresst.   

        

Briket Pu-erh                                            Preslenmemiþ Pu-Erh

 

Zubereitung des Pu-Erh Tees

In China wird Pu-Erh Tee mit der traditionellen Methode Gong Fu vorbereitet und serviert. Mit dieser Methode kommen alle Aromen bis ins kleinste Detail zum Vorschein. Die ideale Wassertemparatur für eine mittelklasse Pu-Erh beträgt ca. 95oC, für einen ausgereiften Pu-Erh ca. 80-85 oC. Die Ziehzeit für die ersten Aufgüsse liegt zwischen 20-30 sek., für die nächsten Aufgüsse ca. 2-10 min. Eine qualitative und gereifte Pu-Erh Tee ergibt mehr Infusion.